My Heart...

“Mum, Dad? Ich geh heute Abend mit Roxy ins Kino, okay?”, berichtete er, als er unten war.
Seine Mutter war inzwischen wieder da gewesen.
“Roxy?”, fragten beide unglaübig.
“Ja, Roxy!”, antwortete Daniel kleinlaut.
“Das Mädchen, welches du so unsagbar arrogant und zickig findest?”, fragte sein Vater.
“Fand, Dad, fand! Ich hab sie nicht wirklich kennengelernt, das werde ich jetzt nachholen, da ich endlich ‘Jillfrei’ bin.”, erklärte er und ließ sich auf einen Küchenstuhl plumsen.
“Hast du das hier schon gelesen?”, fragte seine Mutter ernst und hielt ihrem Sohn die Zeitung von heute hin.
“Ja.”, antwortete Daniel knapp.
“Hast du sie zur Rede gestellt?”, wollte sein Vater wissen.
“Na, was glaubt ihr denn? Ich lass mich auf so ein Image herab? Ich hab sie gleich angerufen und ihr klargemacht, dass sie das rückgängig machen soll, ansonsten bekommt sie ne Anzeige!”, in ihm staute sich wieder Wut an.
“So einfach ist das aber nicht, Daniel!”, erklärte sein Vater.
“Was ist nicht so einfach?”
“Du kannst nicht einfach bei ihr anrufen, ihr eine Szene machen und dann so tun, als wäre nichts gewesen. Ich weiß, Jill spielt mit fiesen Mitteln, aber du bist derjenige, der das ausbessern muss, nicht sie!”
Daniel guckte seine Eltern wütend an.
“Das heißt was?”, fragte er, so höflich wie er nur konnte.
“Du solltest dieses Gerücht selber aus der Welt schaffen!”
“Natürlich, weil unser Fräulein von und zu ihr Spielzeug, nämlich mich, verloren hat, muss ICH jetzt zur Zeitung watscheln und sagen ‘Wissen sie, meine ex-Freundin war etwas außer sich, die Gerüchte stimmen nicht!’?”
“Zum Beispiel.”, nickte seine Mutter.
“Alles klar, ganz sicher werde ich das nicht tun. Das wäre ja noch schöner!”, sauer stand er auf und ging in sein Zimmer.
Was sollte das denn? Seine Eltern hatten so getan, als würde es seine Schuld sein, dass das so gekommen war.
Es vergingen nur einige Minuten, als es an Daniels Zimmertür klopfte.
“Was?”, fragte er gereizt.
“Ich komm mal eben rein.”, antwortete seine Mutter.
“Dan, ich versteh doch, dass es ungerecht ist. Aber es geht hier um dein Image. Du bist nun mal weltberühmt und musst sowas dementieren. Dein Vater und ich wissen, dass es ein blödes Gefühl ist, als Attraktion herhalten zu müssen. Aber mit den Jahren siehst du selber, wer dich mag aufgrund deines Ruhmes und wer wirklich dein Freund ist. Jill war es anfangs vielleicht, aber dann hat sie angefangen mit dir zu spielen. Du hast es viel zu lange mitgemacht, Daniel. Du musst dich erwachsen zeigen, du musst solchen Gerüchten ein Ende setzen! Erst jetzt legen sie richtig los, weil du volljährig bist. Als du minderjährig warst, haben wir versucht dich davor zu beschützen, doch nun bist du selbst für deinen guten Ruf verantwortlich. Und jetzt bitte ich dich, ruf bei der Sun an und dementiere diese Gerüchte!”, sagte seine Mutter und atmete tief durch.
“Haha, sehr witzig! Da kann auch jeder anrufen, ich hab einen Pressesprecher für sowas!”, schüttelte Daniel den Kopf.
“Biete ihnen ein Interview an, irgendsowas. Dann können sie nicht abstreiten, dass du es bist. Daniel, bitte! Ich möchte doch nicht, dass du irgendwann endest wie Andere Kinderstars, nur weil deine Freundin sich rächen will!”
“EX!”, sagte Daniel laut.
“Ja, ich weiß. Bitte!”, sagte sie noch einmal und ging aus dem Raum.
Daniel zögerte einen Moment. Dann schnappte er sich das Telefon, rief in der Redaktion der Sun an und bat um Rückruf von der zuständigen Person, die gerade Mittagspause machte.
Es klopfte schon wieder.
“Ja?”, sagte Daniel.
“Ah, wie ich sehe, hast du wirklich angerufen!”, strahlte seine Mutter ihn an.
“Jaja. Was gibt’s?”
“Hier, deine saubere Wäsche, ich leg’ sie aufs Bett. Hast du hunger? Essen ist bald fertig!”, fragte sie und legte einen Stapel Jeanshosen und T-Shirts auf sein gemachtes Bett.
“Ähm, ja.”, nickte Daniel.
“Gut, ich ruf dich dann!”, lächelte sie und verschwand wieder.
Daniel sah zur Uhr, es war erst halb drei. Nach dem Essen rief dann die besagte Person an und bat ihn darum, in einer Stunde in die Redaktion zu kommen
“Und?”, fragte Daniels Mutter interessiert.
“Die wollen mich in einer Stunde auf der Matte stehen haben!”, grummelte er.
“Super! Ich fahr dich hin!”, lächelte sein Vater zufrieden.
“Toll!”, verdrehte Daniel die Augen und ging ins Bad, um sich ausgehfertig zu machen. Interviewtermin mit der Sun, da musste er perfekt aussehen. Alles, was nicht normal aussah, würde ansonsten in Gerüchten enden.
Eine Stunde später saß er in einem engen kleinen Büro. Am anderen Ende des Schreibtisches saß eine junge Frau. Sie sah recht nett aus, doch sympathisch war sie ihm trotzdem keineswegs.
Sie stellte sich als Mrs. De Boum vor und hatte einen französischen Akzent.
“Okay Mister Radcliffe, Sie ‘aben hier angerufen, weil sie die Gerüschte dementieren möschten?”, fragte sie, kurz vorher hatte sie ein Diktiergerät eingeschaltet.
“Ja, ganz richtig! Meine ex-Freundin ist zu sehr gekränkt über die Tatsache, dass ich in unserer Beziehung keine Zukunft mehr sehe.”, antwortete Daniel gelassen.
“Sie ‘aben sisch also von Jill Parker getrennt, ist das rischtisch?”, fragte sie.
“Ja, das stimmt!”
“’aben Sie schon eine neue Freundin?”, wollte sie wissen.
“Das geht sie nichts an, ich bin nur hier her gekommen, um die Gerüchte zu dementieren, die kursieren. Das habe ich hiermit getan und ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag!”, antwortete Daniel so gelassen wie möglich und stand auf.
Er ging und setzte sich zu seinem Vater ins Auto.
“Nun fahr schon los, das wäre erledigt!”, sagte er bissig.

Ps.: An Sarah, ich denk mal, wir waren vll etwas voreilig, war ja noch nicht zuende mir 'der Sache'




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